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Vor 30 Jahren

kein Witz!
Ich erinnere mich daran mit meinem Vater auf einer „HiFi“ Messe gewesen zu sein. Die Bildplatte war der nächste grosse Wurf. Das er es nicht war wissen wir heute. Dennoch, wir liebten Technik und waren sicher damit alle Probleme lösen zu können.
Wir Träumten von Fernsehern die man an die Wand hängen kann wie ein Bild. Von HD Fernsehen das einem Fenster sehr nahe kommt und auch die Virtuelle Realität war bereits in einigen Köpfen präsent.
Mobiltelefone und Reisen zum Mars.
Heute wo mir weniger Zeit bleibt als ich schon hatte frage ich mich allerdings.
Warum dauert das alles so lange ?.

Hätten wir nicht 1972 aufgehört zum Mond zu fliegen, wo wären wir heute? 

Künstliche Intelligenz oder „Wir können eine Mücke bauen“

Also die Sache mit der Intelligenz.
Seit wir uns mit den Maschinen und ihrer Rechenleistung vergleichen. Womit ich bei „wir“ die Menschheit an sich meine,
Verlieren wir viel zu oft aus den Augen, das wir einen Grossteil der zur Verfügung stehenden Rechenleistung in unserem Gehirn dafür verwenden es allen Recht zu machen.
Die soziale Kooperation ist das was unseren evolutionären Vorteil ausmacht.
Es gibt ja Menschen die glauben Delphine (ja mit ph) seien auf Grund ihres grossen Gehirns intelligenter als Wir.
Allerdings müssen die grossen Gehirne auch viel rechnen.
Delphine sind in der Lage sich ein 3D Abbild ihrer Umgebung zu machen, aufgrund langwelliger (im vergleich zum Licht) Signale.
Dazu werden, um die nötige Auflösung zu erreichen noch Interferenzen berechnet.
So wie Intel das mit Licht macht um 20nm Strukturen zu erzeugen.
Eine Wahnsinns Leistung.
Denkt man.
Aber wie ist dann eine Mücke in der Lage durch Pheromone und einem rudimentären Sehvermögen (das allerdings Infrarot kann), nachts wenn ich schlafe, mich als Lebensmittel auszusuchen? Ach ja und fliegen kann sie auch. Sich also im 3D Raum bewegen und das gezielt.
Viel schlimmer!– bei gefühlten 3 Gehirnzellen.
Und ich?
Ich schaffe es mit tausenden von Individuen zusammen zu leben und zu Arbeiten, ohne ihnen den Schädel einzuschlagen. Noch viel besser, wir kooperieren und schaffen zusammen, Dinge die „allein“ nicht gehen.
Ach, und der Delphin kann mit knapp 60 Sachen durch ein Riff steuern (unter Wasser) ohne sich den Rüssel anzuschlagen. 

Maschinen können das zum Teil heute schon nachahmen. Wir können eine Mücke bauen. Genaugenommen können wir sie sogar verbessern. 

Unsere Mücke hat WLAN, sie weiss wann wir schlafen. sie legt sich nachts neben uns und flüchtet wenn sie merkt das sich unser Herzschlag oder unsere Körpertemperatur ändert und wir drohen aufzuwachen.

Wie lange dauert es bis wir in der Lage sind einen Delphin zu bauen?

 

 

 

Das Problem mit den Waffen

Klar Waffen an sich sind nicht gefährlich. Computerviren und Lagerstätten von Lücken auch nicht.
Nur der, der diese benutzt ist böse.
Das ist genau das Problem mit Waffen.
Lagere ich 30 Ak47 und diverse Handfeuerwaffen bei mir im Keller tun die keinem was. Lagere ich Sicherheitslücken in Computersystemen in meinem Keller gilt das gleiche.
Gefährlich werden die Lager in zwei Fällen.
Der Erste: Ich werde böse.
Der Zweite: jemand der Böses will verschafft sich Zugang zu meinem Arsenal.
Ach ja das Arsenal schütze ich ja mit meinen Waffen.
Unsinn
Ich mag ein heilloser Gutmensch sein aber jede Waffe wird früher oder später missbraucht.

Mein neues 8 Zoll

Nachdem mein geliebtes Venue 8 kurz vor Weihnachten einen Glasbruch erlitten hat musste ich mich umsehen, nach einem neuen. Gar nicht so einfach.
Ein Vollwertiges 8 Zoll Gerät gibt es nämlich nicht. Jedenfalls nicht hier.
Das einzig halbwegs verfügbare Gerät in der Grösse die in eine Jackentasche passt war das HP 608.
Der 4 zu 3 Formfaktor ist super. Da war das Dell mit 16 zu 10 nicht so cool. Aber ein 64bit Windows auf eine Maschine zu packen die nur 2 GB RAM aufweist ist unverschämt. Das ding ist einfach nur träge. Der Stift dazu, ach ohne geht ja gar nicht, hat keinen Radierer und nur eine Taste. gleichzeitig muss man das Display erschlagen um einen Klick auszuführen.
Der erste Stift funktionierte nicht einmal auch wenn er anstandslos von HP ersetzt wurde.
Meine ehr allgemeine Frage ist eigentlich warum sich die Hersteller so schwer tun mit dem 8 Zoll Formfaktor. Das Ding soll nicht meinen PC ersetzen. Es dient als Notizblock mit mehr . Ein volles Outlook, vielleicht was fürs Sofa und sonst eben.
Handschriftliche Notizen die man quer über alle Geräte nutzen kann.
Schade eigentlich das der „normale“ User nur ein bisschen surfen und Pornos angucken will. Da sind 10 oder 12 Zoll natürlich besser.
Ich aber will ein Arbeitsgerät das ich in der Jackentasche mit mir rumtragen kann und gleichzeitig als Notizbuch benutzen kann und ach ja alles machen kann was ich am PC auch mache wenn ich es will.
Das HP erfüllt diesen Wunsch jedenfalls nicht. benutzen werd ich es dennoch …vielleicht freunde ich mich ja doch noch damit an.

Windows10 oder Linux

Seit etwa 5 Jahren verwende ich fast ausschliesslich 2 in 1 Geräte. Beginnend beim Samsung Slate 7, was unter Windows 7 noch recht mühsam war. Aber die Tablet Bedienung ist schon seit XP Bestandteil  des Betriebssystems.

Nun ist das alte Slate in die Jahre gekommen und wegen Nichtbenutzung ist die Previewlizenz für Windows 10 erloschen. Also komme ich auf die Idee mal ein Linux zu versuchen.

Zuerst mal das wohl am weitesten verbreitet Ubuntu. Tja …für das Slate unbrauchbar. Zwar gibt es eine Bildschirmtastatur die popt aber auch dann auf wenn man eine Tastatur angeschlossen hat.

Nächster Versuch Fedora. Ich hatte schon angst bei der Installation. Irgendwann kommt ja die Frage nach Passwort und Benutzer und was mach ich da ohne Tasten? Zu meiner Überraschung poppte ganz von alleine eine Bildschirmtastatur auf …cool.

Echt Linux Tablet tauglich ?

Ne zu früh gefreut. Bei Anwendungen wie Firefox oder Chrome kommt die Tastatur nicht von allein. MultitouchGesten sind ebenfalls Fehlanzeige.  Zoomen in der KartenApp ? geht nur mit Maus

Von MacOS will ich ja gar nicht reden. Ein in die Jahre gekommenes OS das verzweifelt am User des letzten Jahrhunderts fest hält.

Welches OS bietet mir die Möglichkeit handschriftliche Notizen zu machen und diese dann trotz meiner Sauklaue recht zuverlässig zu durchsuchen?

Klar stellt sich die Frage wer heute noch mit der Hand schreibt und ich bin auf Tasten auch flott unterwegs. Handschrift hat aber Vorzüge die eine Tastatur nicht hat.

Meine persönliche Note, Mensch sein, Erinnerung.

Sehe ich mein Gekrakelt kann ich mich daran erinnern. So wie man früher Tagebuch führte.

Intuitive Bedienbarkeit ohne das ich als Mensch zum Sklaven der Maschine werde und auf Knöpfe drücken muss. Einfach mit der Hand schreiben, mit den Händen zoomen, drehen, auswählen. So wird die Maschine zu einer Oberfläche der ich meine Persönlichkeit anvertraue.

Surface eben:-)

 

 

Word Mobile

Zuerst, als jemand in einem Forum behauptete, dass Word Mobile keine *.txt files lesen kann, hielt ich das ja für einen schlechten Scherz.

Das Format, das eigentlich, weil einfach, überall geht.  Theoretisch könnte man vermutlich einen Ti30 dazu bewegen sowas anzuzeigen.

Aber Word auf einer MS Platform kann das nicht.

Habe nachgesehen und es ist wirklich so.

Das ist traurig.

 

Ganz reiche Menschen

Also gut 62 Leute auf dieser Welt besitzen gleich viel wie die Hälfte der restlichen Bevölkerung.

Vielleicht haben die paar ja gelernt. So lange der Rest leben kann und glücklich ist mit dem was sie haben besteht keine Gefahr.

Ich bezweifle das allerdings, denn nicht umsonst sind Reiche so reich. Sie wollen immer mehr und wenn sie dann die breite Masse ausgesaugt haben kommt es zur Revolution.

Mit ein bisschen Glück passiert das erst wenn ich nicht mehr hier bin. Sonst müsste ich mich einmischen und eine Guerilla Truppe zusammenstellen.

🙂

Das Band

Also nach 2 Wochen Microsoft Band 2. Das Ding ist gar nicht mal schlecht. Leider nur in England bestellbar funktioniert das Teil auch in der Schweiz. Ich fühl mich mit dem Ding ganz gut. Mal kurz gucken wo man als nächstes hin muss, eben sehen wer Anruft oder ein kurzer Blick aufs Handgelenk um zu sehen ob das letzte Mail etwas wichtiges ist. Alles ohne das Handy aus der Tasche zu nehmen.

Akkulaufzeit ist mit ca. 36 Stunden gut und gibt einem die Möglichkeit das Band irgendwann mal im laufe des Tages zu laden. Dauert ja nur 1,5 Stunden. Schlaferkennung und GPS spaziergänge ohne das man ein Handy mit nehmen muss ist toll.

Klar ist noch nicht perfekt. Mails löschen wäre toll. Etwas mehr Text bei Terminen auch. Das sind aber Details mit denen ich leben kann.

Vom Tragekomfort kann man nichts sagen, nach einem halben Tag hat man sich an das Teil gewöhnt und merkt es gar nicht mehr.

Rundrum gelungen für ne Beta 🙂